Auch in diesem Jahr durfte das Christoph‑Jacob‑Treu‑Gymnasium am traditionsreichen Ohm‑Tag der Technischen Hochschule Nürnberg teilnehmen – ein fester Bestandteil der Kooperation, die darauf abzielt, Mädchen frühzeitig für naturwissenschaftlich‑technische Themen zu begeistern. Die TH Nürnberg setzt sich seit Langem dafür ein, junge Frauen im MINT‑Bereich zu stärken und ihnen praxisnahe Einblicke in Studien- und Berufsfelder zu ermöglichen.
Ein vielfältiger Vormittag voller Entdeckungen
Am 26. Februar 2026 machten sich Schülerinnen der 6. und 7. Jahrgangsstufe auf den Weg nach Nürnberg. Nach einer herzlichen Begrüßung durch
Prof. Dr. Stefanie Spielberger und Prof. Dr.-Ing. Christina Singer starteten die Mädchen in ihre individuell gewählten Workshops. Die Auswahl war breit gefächert: Von mathematischen Experimenten über Medizintechnik, Energieversorgung, Internet‑Technik und E‑Mobility bis hin zu Themen wie Aluminiumgießen, Lean Management oder dem Bau von Maschinen mit Fischertechnik war für jedes Interesse etwas dabei.
Die Workshops fanden in verschiedenen Gebäuden der Hochschule statt, sodass die Schülerinnen gleichzeitig auch einen Eindruck vom Campusleben gewinnen konnten. Viele Angebote luden zum Ausprobieren, Forschen und kreativen Arbeiten ein – ein Ansatz, der besonders gut ankam.
Einblicke aus dem Workshop „Laser‑Schlüsselanhänger gestalten und herstellen“
Mathilda Wagner und Janna Ullmann aus der 7. Klasse berichten begeistert von ihrem Workshop:
„Wir waren beim Laserschlüssel selber gestalten und machen. Wir durften unserer Kreativität freien Lauf lassen und die Schlüsselanhänger in verschiedenen Formen, Farben und mit eigenen Aufdrucken gestalten. Der Girls’ Day hat uns sehr viel Spaß gemacht und wir würden jederzeit wieder teilnehmen, weil wir tolle Menschen kennengelernt und viele neue Erfahrungen gesammelt haben.“
Ihre Eindrücke spiegeln wider, was viele Schülerinnen an diesem Tag empfanden: Freude am Selbermachen, Staunen über technische Möglichkeiten und das Gefühl, ernst genommen und willkommen zu sein.
Austausch und Ausblick
Während die Schülerinnen in ihren Workshops aktiv waren, nutzten die begleitenden Lehrkräfte die Gelegenheit, sich mit Vertreterinnen und Vertretern der Hochschule über zukünftige Projekte und Ideen zur Weiterentwicklung der MINT‑Förderung auszutauschen.
Ein Tag, der nachwirkt
Auf der Rückfahrt nach Lauf wurde lebhaft erzählt, verglichen und gelacht. Viele Schülerinnen berichteten, dass sie sich technische Studiengänge nun besser vorstellen können – manche sogar zum ersten Mal. Der Ohm‑Tag 2026 hat damit erneut gezeigt, wie wertvoll authentische Einblicke in die Welt der Wissenschaft und Technik sind.
MINT-Koordinatorin
Johanna Simon
Foto: Johanna Simon